Warhammer 40.000: Space Wolf Test der Nintendo Switch Version

 Warhammer 40.000: Space Wolf Test der Nintendo Switch Version
Wir testen für euch den Port des ehemals auf dem Smartphone beheimateten Warhammer 40.000: Space Wolf für die Nintendo Switch.

Wie die Überschrift euch ja schon verspricht habe ich mich für euch in die Welt von Warhammer 40.000 Space Wolf begeben un diesen Spiel auf der Nintendo Switch auf den Zahn gefühlt.

Um was für ein Spiel handelt es sich überhaupt?

Bei Warhammer 40.000 Space Wolf handelt es sich um ein ehemaliges Smartphone exklusives Karten-/Rundenstrategiespiel. Dieses wurde erst für den PC und jetzt für die Nintendo Switch portiert. Wie klassich in Karten-/Rundenstrategie Spielen stellt Ihr Euer Deck zursammen und zieht dann über eine festgelegt Karte in den Kampf gegen die Computergegner. Hierbei unterscheidet Space Wolf in 3 Deck´s, Scout-Deck, Servorüstung-Deck und dem Terminator-Deck. Diese Deck´s sind den verschiedenen Klassen mit dem man im Kampf antritt zugeordnet.

Wie sieht es mit der Story aus?

Zur Story kann ich Euch leider nicht alzu viel berichten, was nicht zuletzt am Spiel selber liegt. Hier gibt es weder eine im Spiel nachzulesende Hintergrundgeschichte noch gibt es eine Intro, welches euch mehr in das Warhammer 40.000 Space Wolf Universum reinziehen könnte. Für Warhammer 40.000 Hardcore Fans wird sich dise Story wahrscheinlich besser erschliesen. Aber für mich als Gelegenheits Warhammer 40.000 Computerspiele Spieler erschliesst sich diese nicht.

Oha das Gameplay!!!!!!

Einer der Gründe warum ich persönlich mir das Spiel nicht kaufen würde ist das katastrophale Gameplay. Mir erschliesst sich nicht wie man bei einen Port von einem Smartphone Spiel auf die Nintendo Switch, deren Touchfunktion jeden Entwickler ja wohl bekannt sein dürft, nicht in den Port mit rüber nimmt. Kurz und knackig das Spiel unterstützt keine Touchfunktion der Switch, was bei einen Karten-/Rundenstrategiespiel ja wohl mehr als sinnvoll gewesen wäre.

Stattdessen muss man mit Hilfe der ZR bzw. ZL Tasten der Switch durch das Kartendeck durchblätter umd diese dann mit entweder A oder Y zu bestätigen um dann nochmal mit A zu bestätigen um diese Karte dann anzuwenden. In der Auswahl mit dem Y- oder den A-Button der Switch legt man fest ob man mit der Karte über das Spielfeld geht oder ob man die Karte, wenn es den eine Angriffkarte ist, für den Angriff hernimmt. Klingt komisch ist aber so. Jede Karte im Deck kann und muss als Bewegungskarte auf dem Feld hergenommen werden. Bedeutet hat man keine Bewegungskarten mehr muss man die wertvolle Ausrüstung opfern um sich über das Feld zu bewegen. In meiner Sicht auch eine Designidee die mehr als fragwürdig ist. Den auch wenn man sich gerade nicht in einen Kampf befindet, kann man nicht frei über das Feld gehen, sondern muss die Karten zur Fortbewegung opfern.

Ein weiter komische Gameplayentscheidung stellt das dauernde richtige ausrichten der Charaktere dar. Diese kann man nach jeder Bewegung in vier verschiedene Richtungen einstellen “Oben, Unten, Links, Rechts”. Hier ist bloß das Problem dass man manchmal auf Grund der schlechten perspektiven Darstellung der Feidne eine falche Richtungswahl trifft und diesen dann nicht angreifen kann. Hier muss man dann Einen der Zwei Aktionspunkte des Charakters darauf verwenden dies Richtung zu ändern. Hier wäre glaube ich auch eine 8-Wege-Auswahl sinnvoller gewesen, da es auch schräg platzierte Feinde gibt die man mit der 4-Wege-Auswahl nicht wirklich gut angreifen kann ohne den Charakter eine zusäztlich Bewegung machen zu lassen und dadurch wichtige Aktionspunkte und Bewegungskarten opfern muss.

Leider ist auch die Steuerung mit den Analogsticks sowie mit dem Digitalpad der Switch sehr hackelig und ungenau. Nicht selten mutiert das Auswählen des richtigen Feld im Spiel zu nicht zu bewältigen Aufgabe und bremst den Spielspaß enorm aus.

Ein schnelles Vorspullen der gegnerischen Züge fehlt dem Spiel leider auch. So muss man die bis zu einer halben Minute andauernden Angriffe und Bewegungen der Feinde in voller Länge anschauen.

Ein cooles Feautre hält Space Wolf noch für uns bereit. Man kann das Spiel jederzeit zusammen mit einen Freund spielen. Abere auch dies funktioniert es dann, wenn ein zweiter Charaktere im Spiel verfübar ist.

Kartensammelspiel ohne Ingamekäufe

Als eines der positiven Aspekte muss man anführen, dass es der Ingameshop aus der Smartphonevariante nicht in den Port für die Nintendo Switch geschafft hat. Dies bedeutet, dass alle Karten im Spiel inklusiv sind und nicht durch kostenpflichtige Kartenpacket hinzugekauft werden müssen.

Inzenierung lässt sehr zu wünschen übrig und stört die Atmosphere

An dieser Stelle muss man natürlich berücksichtigen, dass Space Wolf ein Smartphone Port ist und natürlich nicht als Vollpreisspiel angeboten wird.

Nicht desto trotz habe ich selten eine derart lieblose Inszenierung gesehen. Angefangen vom nervigen sich immer wiederholenden Sountrack bis hin zum sehr schlecht abgemischten Gesamtsound. Hier und da sind einezelne Soundefekkte beispielsweise “ein plätschern eines Flusses” derarte laut abgemischt, dass man Waffensounds sowie Hintergrundmusik fast garnicht mehr warnimmt. Des weiteren sind alle Dialoge zwischen Freund und Feind oder auch den verschiedenen Crewmitgliedern unserer Party in drögen Textboxen verfasst. Auch gibt es keine wikrlichen Zwischensequenzen im Spiel, die zur Atmosphere beitragen würden. Auch die geskripteten Events im Spiel wirken leider sehr oft total lieblos und sind völlig austauschbar. Alles wirk leider etwas generisch.

Grafik und Performance

Normalerweise sollte ein ehemaliger Smartphone Titel die Switch nicht vor sehr viele Probleme stellen. Nunja dem ist leider nicht so. Hier braucht man im Handheldmodus des Spiels sehr gute Augen oder eine Lupe um die Texteinblendungen im Spiel zu erkenn. Im Dockmodus ist dies besser und die Texte sind zu lesen. Die Optik ist für ein ehemaliges Smartphonspiel in Ordnung aber mehr auch nicht. Die Perfomance auf der Switch sackt aber leider auch bei diesen geringen Anforderungen hin und wieder ab und es kommt zu Rucklern und Slowdowns.

Des Weiteren habe ich beim spielen von Space Wolf mehrer Spielecrashes hinnehmen müssen und da dem Spiel eine Speicherefunktion sowie faires Rücksetztpunkte fehlen wirkte sich dies auch nicht wirklich auf den Spielspaß aus.

Auch weitere Bugs wie Clippingfehler, Tonaussetzter und Grafikfehler sind mir beim Spielen von Space Wolf negativ aufgefallen. Alles im Allen müsste hier der Entwickler nochmal eine Extrarunde für die Bugbeseitigung einlegen.

Fazit:

Am Ende bleibt leider zu sagen, dass sich Warhammer 40.000: Space Wolf wohl auch nicht für Fans von Warhammer eignet. Dafür leistet sich das Spiel leider zu viele Fehler im Bereich Bedienung, Inszenierung und Spielbarkeit. Selbst wenn man den Aspekt mit einbzieht, dass es sich hier nicht um ein Vollpreisspiel handelt sind die aktuell aufgerufenen knapp 18 Euro leider viel zu teuer. Wer sich dieses Spiel gerne mal anschauen möchte, denn würde ich zur kostenfreien Smartphoneversion des Spiels raten, hier muss man zwar mit Ingame Käufen zurecht komme, kann aber das Spiel mit besserer Bedienung spielen. Für alle anderen gibt es gerade im Bereich Rundenstategie auf der Nintendo Switch viel bessere Alternativen.

Hier unser Testvideo zu Warhammer 40.000 Space Wolf

philthehill

philthehill

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